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Modellflug-Homepage von Peter Kaminski

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Eurofighter (J-Power)

Bei der Suche nach einem Ersatz für den von den Flugleistungen nicht ganz befriedigen SAPAC Eurofighter stieß ich auf den Eurofighter von J-Power. Der J-Power Eurofighter kommt für ein Schaummodell (EPS Hartschaum mit glatter Oberfläche) dem Original schon sehr nahe. Es gibt zwar keine Waffenatrappen aber die gehen bei der Landung auf Rasen ohne Fahrwerk sowieso zu Bruch.

Die mitgelieferte Kunststoffnase ist schwarz und daher habe ich diese wie im Original in hellgrau lackiert (Kunststoffprimer und dann Sprühlack aus dem Baumarkt (Farbton z. B. RAL 7001). Wer übrigens Farbablösungen der nicht ganz unempfindliche Oberfläche des J-Power Eurofighters ausbessern will, dem empfehle ich Revell Aqua Color Mittelgrau (361 43). Die Farbe passt sehr gut nach dem Trocknen. Bei meinem Bausatz lag übrigens eine Tube Kleber bei. Den am besten gar nicht erst benutzen sondern alles einfach mit entsprechendem Styropor-Sekundenkleber zusammenkleben.

Ich habe das Fahrwerk weggelassen. Auf einem sehr guten Rasen müsste aber auch sogar das Fahrwerk funktionieren. Die ganze Konstruktion ist sehr durchdacht - viel besser als z. B. der Eurofighter von Graupner, bzw. SAPAC. Der Akku sitzt ganz vorne und man hat auch etwas Speilraum für einen ggf. größeren Akku bei einer anderen Motorisierung. Hierzu muss man nur wenige Material entfernen.

Schön gelöst ist, dass man nicht nur die Kabinensektion abnehmen kann sondern auch das obere Rumpfstück dahinter. Beide sind über Magnete gesichert und man kommt so an die ganzen Innereien, wie z. B. die Regler, problemlos heran. Auch der Impeller ist über eine geschraubte Abdeckung einfach zugänglich. So sind auch Modifikationen leicht realisiert. Anders als beim SAPAC Eurofighter sind auch noch zusätzliche Luftzuführungen im unteren Bereich des Modells vorhanden.

Den Schwerpunkt habe ich wie in der Anleitung beschrieben auf 160 mm von der Vorderkante gesetzt. Ruderausschläge max. +/- 15 mm mit ca. 1 mm hochgestellt beim Geradeausflug. Der J-Power Eurofighter lässt sich absolut problemlos - auch ohne Gegenwind - aus der Hand starten. Ruder sollte man ca. 3 mm für den Start hochstellen.

Der J-Power Eurofighter ist gut unterwegs und kann auch problemlos als erster Impeller-Jet geflogen werden. Für diejenigen die es aber etwas schneller mögen muss wohl ein Upgrade des Antriebs her. Es wird auch statt dem KV3600 einen alternativen KV420 Motor angeboten, der aber noch zu testen wäre.

Technische Daten

Spannweite: 740 mm
Länge: 1068 mm
Motor: 2 * KV3600 Brushless Außenläufer
Impeller: 2 * J-Power, 64 mm
Regler: 2 * J-Power, 25 A
Akku: SLS 3S1P, 2200 mAh, 25 C
Empfänger: Jeti Duplex R6 mit MUI70
Max. Strom: 31 A
Leistung: 340 W
Standschub: ca. 750 g
Gewicht: 840 g (ohne Fahrwerk)
Gewicht/Schubverhältnis: ca. 0,9

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